Vorträge und Schulungen zu Themen wie:

Barrierefreiheit
In dieser Schulung geht es nicht nur um die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, sondern auch um Seh- und Hörbehinderungen, psychische Erkrankungen, Lernschwierigkeiten (sog. geistige Behinderungen), chronische Erkrankungen und nicht-sichtbare Einschränkungen.
Anhand konkreter Beispiele erhalten Sie Ideen, was Sie zur Verbesserung der Barrierefreiheit beitragen können.

Persönliches Budget
Die Schulung richtet sich an Betroffene, aber z.B. auch an Institutionen. Welche Leistungen können als Persönliches Budget beantragt werden, welche Kostenträger kommen in Frage, wie erstellt man einen Teilhabeplan, was macht man mit dem Persönlichen BudgetAntworten erhalten Sie in Form von Theorie und Fallbeispielen.

Leichte Sprache
Wie übersetze ich Texte in Leichte Sprache? Welche Regeln beinhaltet Leichte Sprache, für wen ist Leichte Sprache wichtig, wo ist der Unterschied zur einfachen Sprache, wo sollte Leichte Sprache eingesetzt werden, wie wichtig ist das Prüfen der Texte von Menschen, die selbst Leichte Sprache benötigen?
All dies erfahren Sie in der Schulung anhand vieler interessanter Übungsaufgaben.

Inklusion
Was verbirgt sich hinter dem Begriff, und wie kann man Inklusion – nicht nur im Bildungsbereich – umsetzen? Wer bietet Unterstützung bei diesem Prozess, und welche Beispiele gibt es bereits? Was hat Inklusion mit Menschenrechten und der UN-Behindertenrechtskonvention zu tun?
In dem Wissen, dass es sich hierbei um einen langwierigen Prozess handelt, geben wir Ihnen Ideen zur praktischen Umsetzung.

Erstellung von Aktionsplänen
Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt. Er enthält Visionen, Ziele und vor allem zahlreiche Maßnahmen, wie die Ziele erreicht werden sollen. Aktionspläne kann jede Institution oder Kommune, jeder Arbeitgeber, Verein oder Bildungsträger erstellen.
Der Workshop vermittelt Ihnen Inhalte zum Aufbau eines Aktionsplanes und erarbeitet mit Ihnen erste Zielsetzungen und Maßnahmen in Kleingruppen.

Arbeitsmarktintegration
Arbeitgeber/-innen erhalten in der Schulung Informationen zu den Fördermöglichkeiten bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Dazu Hinweise, wer sie in schwierigen Situationen unterstützt, Ideen, in welchen Bereichen Menschen mit Behinderung beschäftigt werden können und noch Vieles mehr. Hierzu werden eigene Filmbeiträge mit Praxisbeispielen eingesetzt.
Arbeitnehmer/-innen können sich über die verschiedenen Angebote wie Allgemeiner Arbeitsmarkt, Integrationsbetrieb und Werkstatt informieren. Sie erhalten konkrete Hilfestellung für anstehende Bewerbungsverfahren und eine Reihe von Bewerbungstipps aus Sicht eines Arbeitgebers.

Budget für Arbeit
Das Budget für Arbeit ist eine spezielle Leistungsform hier in Rheinland-Pfalz. Für wen kommt sie in Frage, wie finde ich den passenden Arbeitnehmer/-innen oder Arbeitgeber/-innen, welche Arbeitsplätze kommen dafür in Frage, wo stellt man einen Antrag für diese Förderung, wer hilft bei der Einarbeitung?
Auch hier werden die theoretischen Inhalte durch Fallbeispiele veranschaulicht.

Assistenzmodell (Arbeitgebermodell)
Welche Alternativen zur Unterbringung in einer Wohneinrichtung oder dem Einsatz des Pflegedienstes gibt es, wenn man auf umfangreiche Hilfe, wie z.B. bei der Körperpflege und im Haushalt, angewiesen ist? Welche Kompetenzen benötigen die Betroffenen, um das Assistenzmodell nutzen zu können, und wie und wo stellt man dafür einen Antrag?
Diese und andere Fragen klären sich in der Schulung.

Empowerment
Empowerment meint, sich selbst zu stärken und zu befähigen, und dies kann  in vielen Bereichen, wie beispielsweise im Bewerbungsverfahren, eine wichtige Rolle spielen. Wie setzte ich meine Anliegen durch, wie präsentiere ich mich von meiner besten Seite, wie setze ich Körpersprache ein, auch wenn ich mich anders bewege oder mein Gegenüber nicht sehe?

Die theoretischen Inhalte werden in Form von Rollenspielen ausgetestet und im Anschluss daran analysiert.

Selbsterfahrung
Für Institutionen, Kommunen, Arbeitgeber/-innen, Vereine und Bildungsträger bieten wir Selbsterfahrungskurse an. Hier können Sie selbst einmal ausprobieren, welche Erfahrungen Sie machen, wenn Sie einen Rollstuhl nutzen, nichts sehen können oder Ihr Hörvermögen viel schlechter ist.
Dafür werden Ihnen alltägliche Aufgaben gestellt. In der Gruppe werden die Erfahrungen am Ende ausgetauscht und ggf. geschaut, welche Verbesserungsmaßnahmen vor Ort sinnvoll sein könnten, damit Menschen mit Behinderung bei Ihnen noch besser teilhaben können.

Umgang mit Menschen mit Behinderung
Sie führen einen öffentlichen Betrieb wie z.B. eine Gaststätte, ein Einzelhandelsgeschäft, eine Arztpraxis? Sie und ihr Personal reagieren unsicher, wenn Menschen mit Behinderung kommen?

„Soll ich helfen, darf ich fragen, kann er oder sie das selbst?“, sind vielleicht Fragen, die Ihnen durch den Kopf gehen.
Wir geben Empfehlungen für einen sicheren und entspannteren Umgang miteinander.

Vorsorge und Betreuung
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – schwierige Themen mit zahlreichen einzelnen Fakten. Warum ist es wichtig, eine Vertretung für die eigenen Angelegenheiten zu haben, welche Formen der Vertretung gibt es, was kann ich selbst bestimmen, und was wird ggf. für mich bestimmt?
Wir zeigen die einzelnen Möglichkeiten auf und informieren über die rechtlichen Grundlagen.

Persönliche Zukunftsplanung
Persönliche Zukunftsplanung ist eine Methode, um Veränderungen im Leben zu planen und Unterstützung bei diesen Veränderungen zu organisieren. Ziel dieses Angebotes ist es, Sie dabei zu unterstützen, über Ihre Zukunft, Ihre Wünsche und Ziele nachzudenken. Dabei geht es vor allem darum, eine Vorstellung von einer guten Zukunft zu entwickeln, persönliche Ziele zu setzen und diese mit Ihnen Schritt für Schritt umzusetzen.
Im Rahmen der Persönlichen Zukunftsplanung begleiten wir Sie auf dem Weg der Umsetzung ihrer Wünsche und Lebensziele und helfen Ihnen, eigene und Sie umgebende Ressourcen zu erkennen und diese zu nutzen. 

Kontakt:
Stephan Heym

Tel. 06131 / 14674-415
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Vorträge und Seminare

  • Sie suchen mehr Infos zu den Themen
    Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung?

  • Sie möchten sich selbst oder Ihren Mitarbeiter/ -innen
    eine Fortbildung ermöglichen?

  • Sie wünschen sich fachlich fundierte Kenntnisse für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung?

Dann schauen Sie doch mal
bei unserem vielfältigen Angebot an Vorträgen und Seminaren.
 

Unsere Vorträge und Seminare
kennzeichnen sich durch eine Mischung aus theoretischen Inhalten und Praxisbeispielen. Dabei verwenden wir häufig eigene Filmbeiträge und Fotomaterial.

Unser Team
besteht aus erfahrenen Referent/-innen. Viele von ihnen haben selbst eine Behinderung.

Unsere Selbsterfahrungskurse
werden stets von mindestens zwei Referent/-innen mit unterschiedlicher Behinderung durchgeführt.

Veranstaltungsorte

Im ZsL Mainz
verfügen wir über einen barrierefreien hellen und gut ausgestatteten Konferenzraum. Der Raum kann von 15 bis 20 Personen gut genutzt werden und hat einen Zugang zu einer weitläufigen Terrasse.

Je nach Vereinbarkeit mit unserem Belegungsplan lässt sich der Raum durch einen angrenzenden um ca. 12 Plätze erweitern. 

Wir kommen aber auch sehr gerne zu Ihnen!

Voraussetzung ist, dass Sie uns einen barrierefreien Kursraum, möglichst mit Beamer, anbieten können. 

Was unser Angebot kostet, klären wir mit Ihnen persönlich im Gespräch. 

Link zur Seminarübersicht

logo leichte sprache euleBüro für Leichte Sprache

 

 

 

Eule

Büro für Leichte Sprache.

 

 

Eule heißt:



     zeichen pfeil        
Einfach

 

u       zeichen pfeil         und

 

l         zeichen pfeil         leicht

e        zeichen pfeil         erzählt

 


 

Was ist Leichte Sprache?

leichte sprache beispielLeichte Sprache ist eine Sprache
für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Für Leichte Sprache sind 3 Sachen sehr wichtig:

  1. Der Text hat kurze Sätze und einfache Wörter.

  2. Neben dem Text sind immer Bilder.
    Die Bilder helfen beim Verstehen.

  3. Ein Text in Leichter Sprache ist immer
    von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten geprüft.
    regeln 

Für Leichte Sprache gibt es eigene Regeln.
Die Regeln sind Lese-Hilfen.
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten haben gesagt:
Diese Regeln brauchen wir.
Damit wir Texte gut verstehen können.

Die Regeln für Leichte Sprache finden Sie hier.

 


 

Was machen wir?

  •  buero 2Wir übersetzen Texte in Leichte Sprache.

       Zum Beispiel:

    • Briefe vom Amt

    • Info-Blätter und Info-Hefte

    • Verträge

    • Internet-Seiten

buero leichte sprache 

  • Wir prüfen übersetzte Texte.
    Auch Texte von Ihnen.

  • leichte spracheWir schreiben neue Texte in Leichter Sprache.
    Sie können uns einen Auftrag
    für neue Texte geben.

  • kursWir machen Schulungen
    Wir zeigen:
    So können Sie selbst
    Texte in Leichter Sprache schreiben.


 

Was machen wir auch?

Wir übersetzen Texte in Einfache Sprache.
Einfache Sprache ist gut für Menschen,
die nicht so viel lesen und schreiben.
Oder für Menschen, die nicht so gut Deutsch können.
Oder für ältere Menschen.

 

Wie sieht Einfache Sprache aus?

  • Der Text ist einfach und gut zu verstehen.
    Fremdwörter werden erklärt.
  • In dem Text können Bilder sein.
    Aber es müssen keine Bilder da sein.
  • Der Text kann geprüft werden.
    Aber: Der Text muss nicht geprüft werden.

Das heißt: Die Einfache Sprache hat keine besonderen Regeln.



Was gibt es noch bei uns?

Wir haben eine Prüf-Gruppe.
In der Gruppe sind Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
arbeitsgruppe
Die Menschen prüfen unsere Übersetzungen.
Auch die Bilder.
Wenn etwas zu schwer ist:
Dann müssen wir es besser machen.


Wenn die Prüf-Gruppe alles in dem Text versteht:
Dann ist die Übersetzung fertig.
Dann ist es ein Text in Leichter Sprache.

Prüfen ist wichtig!

Einige Menschen aus der Prüf-Gruppe können auch
Texte in Einfacher Sprache prüfen

Wenn Sie noch mehr über die Prüf-Gruppe wissen möchten:
Dann klicken Sie auf diesen Satz in Rot.
Hier gibt es noch mehr Infos zu der Prüf-Gruppe.

 



frageSie haben Fragen?

Zum Beispiel:

  • Was kostet eine Übersetzung in Leichte Sprache?
  • Wann ist die nächste Schulung für Leichte Sprache?
  • Wie kann ich bei der Prüf-Gruppe mitmachen?



Dann melden Sie sich bei:

telefonAndré Schade

Die Telefon-Nummer ist:
email0 61 36 / 76 93 99 7

Die E-Mail-Adresse ist:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Adresse von Eule ist:
Kreuzstraße 3
55 26 8 Nieder-Olm

 


Zeichnung einer Eule
Eule

Büro für Leichte Sprache

Eule ist ein Teil vom

zsl logo klein    Zentrum für selbstbestimmtes Leben
behinderter Menschen, Mainz e.V.                              
www.zsl-mainz.de


 

Die Bilder bei den Texten auf dieser Homepage sind von:

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

© ZsL Mainz, Grafikerin Dagmar Möhring

© André Schade

 


buero leichte sprachePrüf-Gruppe


Bei uns gibt es eine Gruppe
für Prüfer und Prüferinnen.

 

Die Gruppe trifft sich

  • uhr 0500-0630alle zwei Wochen.
  • an einem Dienstag.
  • von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr.     

 

 

Das machen wir in der Prüf-Gruppe:
Wir prüfen Texte.
Wir prüfen,

  • ob die Texte
    in leichter Sprache geschrieben sind.
  • verstehenob wir die Texte gut lesen können.
  • ob die Bilder bei den Texten gut sind.
  • ob wir alles gut verstehen können.


Wenn wir etwas nicht verstehen:

Dann muss die Übersetzung besser gemacht werden.


 

Das machen wir auch:

  • Wir lesen mitgebrachte Texte.
  • freizeit-treffWir sprechen über die Texte.
  • Wir machen Spiele mit Wörtern.

 

Wenn etwas zu schwer ist:

Dann haben wir Hilfe.

Und:

Wir haben Spaß zusammen.

 

Sie möchten bei der Prüf-Gruppe mitmachen?
Dann rufen Sie mich an:

telefonViola Kirch
Das ist meine Telefon-Nummer:

0 61 31 / 14 67 45 70

email
Oder Sie schreiben mir eine E-Mail.
Das ist meine E-Mail-Adresse:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kurse in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

Hurra - jetzt finden wieder DGS-Kurse im ZsL statt!

Nach langer Zeit und Suche haben wir endlich zwei Dozent*innen gefunden, die bei uns demnächst wieder DGS-Kurse anbieten werden: Barbara Rott und Roland Metz vom Deafpride-Verein "SignTimes" in Mainz werden zukünftig unsere Kurse leiten. Beginnen werden wir aus Corona-Gründen mit gleich zwei Online-Einsteigerkursen, die an 10 Terminen einmal pro Woche stattfinden werden. Start sind hier Anfang September und Anfang Oktober 2020. Ab Februar 2021 werden wir dann zwei Einsteiger-Präsenzkurse parallel anbieten. Zukünftig wollen wir Einsteigerkurse mit allen Teilnehmenden möglichst von Anfang an (DGS 1) bis zum Ende (DGS 6) durchlaufen lassen. Dabei wollen wir darauf achten, dass die Teilnehmer*innen eines Einsteigerkurses nach Möglichkeit alle 6 Kursstufen zusammen besuchen können, damit der Erfolg des gemeinsamen Lernens auch mit der Zeit immer spürbarer wird.

Wir haben mittlerweile auf dieser Seite unsere Kurse und deren Rahmenbedingungen neu definiert. Bei Interesse an einer Kurs-Serie kommen Sie durch den nachfolgenden Link zu unserem Anmeldeformular. Mit Klick auf den dortigen "Anmeldung abschicken"-Button melden Sie sich verbindlich für diesen einen Kurs an - nicht für die ganze Serie! Sobald Sie sich online angemeldet haben, schicken wir Ihnen eine Rechnung an Ihre Mail-Adresse, die Sie dann bitte bis zur genannten Frist vor Kursbeginn begleichen.


Link zum Anmelde-Formular

 

Die Rahmenbedingungen für unsere DGS-Kurse


Zurzeit sind alle Kurse ausgebucht!

  • Der 1. Online-Kurs, der am Dienstag, 08. September 2020 begonnen hat, ist zu Ende und geht mit DGS 2 weiter!
  • Der neue Kurs findet ebenfalls dienstags statt und startet am Dienstag, den 09. Februar 2021, um 18:00 Uhr online.
  • Die Kosten betragen bei 10 oder mehr Teilnehmer*innen ermäßigt 99 €, und für Normalverdiener 139 €. Sollten nur 9 Personen teilnehmen, betragen die Mehrkosten pro Person 11 €.
  • Sie können sich ab sofort in unserem Online-Formular anmelden (Link siehe oben und unten).

Die wöchentlichen Präsenz-Kurse werden in Online-Kurse umgewandelt!

  • Dies sind zwei Einsteiger-Kurse mit der Kursstufe DGS 1.
  • Mindest-Teilnehmerzahl sind 10 Personen, maximal können 12 Personen an einem Kurs teilnehmen.
  • Fortlaufende Wochenkurse beinhalten 10 Termine á 90 Minuten. Beide Kurse finden immer mittwochs und donnerstags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr statt.
    Kursbeginn ist Donnerstag, der 04. Februar 2021 um 18:00 Uhr.
  • Die Kurse finden beide corona-bedingt auch online statt. Eine Woche vor Kursbeginn gibt es verpflichtend für alle Teilnehmer*innen einen technischen Testlauf, um zu schauen, ob sich alle problemlos bei "Zoom" einloggen können.

Wochenend-Präsenz-Kurse

  • finden im Moment nicht statt
  • Mindest-Teilnehmerzahl sind 10 Personen, maximal können 12 Personen an einem Kurs teilnehmen.
  • Wochenendkurse können unterschiedliche Terminmodelle beinhalten: Unterrichtet werden auch hier 20 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten (oder 10 Doppelstunden á 90 Minuten). Entweder finden die Kurse dann an 2 Wochenenden verteilt über je 2 Tage statt (z.B. 2x Sa.+So.), oder aber an einem Wochenende über 3 Tage (z.B.1x Fr.+Sa.+So.).
  • Die Kurse finden in den barrierefreien Räumen des ZsL Mainz e.V., Rheinallee 79-81, 55118 Mainz, statt. Hier der Link zur Wegbeschreibung.

Link zum Anmelde-Formular
 
 
Zur Anmeldung nutzen Sie bitte ausschließlich unser Online-Anmelde-Formular. Es öffnet sich ein neues Fenster und Sie können das Formular ausfüllen und anschließend absenden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung unbedingt eine Telefonnummer an, unter der wir Sie tagsüber erreichen können. Ihre Kontaktdaten wie Telefonnummern und E-Mail-Adresse fragen wir ab, damit wir Ihnen ggf. die Kontakte zu den anderen Kursteilnehmer*innen zwecks gemeinsamen Übens zukommen lassen können. Eine Handynummer ist notwendig, damit Ihnen unsere gehörlosen Dozent*innen bei kurzfristigem Ausfall eines einzelnen Termins rechtzeitig per SMS absagen können. Anmeldungen werden nach dem Zeitpunkt des Eingangs berücksichtigt.

Kosten und Ermäßigung

Die Preise für Online-Kurse betragen für Normalverdiener 139 €, für Teilnehmer*innen mit Anspruch auf Ermäßigung (s.u.) 99 €.
Die Kosten für wöchentlich fortlaufende Präsenzkurse betragen für Normalverdiener 159 €, für Teilnehmer*innen mit Anspruch auf Ermäßigung (s.u.) 119 €.

Ermäßigung erhalten Mitglieder und Mitarbeiter*innen des ZsL Mainz, Rentner*innen, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende und FSJler*innen / Bufdis, Empfänger*innen von Hartz IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung und Arbeitslose oder behinderte Beschäftigte einer WfbM. Eine anerkannte Schwerbehinderung berechtigt nicht automatisch zu einer Ermäßigung; entscheidend ist die Einkommenssituation.

Bei Vorliegen eines Grundes für eine Ermäßigung teilen Sie uns bitte den entsprechenden Grund im Online-Formular mit. Wir behalten uns die Prüfung eines amtlichen Nachweises vor. Sie erhalten dann von uns frühzeitig vor Kursbeginn eine Rechnung, die Sie bitte bis zur genannten Frist begleichen. Nach dem Absenden des Anmeldeformulares sind Sie dann für den jeweiligen Kurs (nicht die ganze Kurs-Serie) verbindlich angemeldet.

Sollte ein Kurs mangels Teilnehmer*innen nicht stattfinden können, sagen wir Ihnen so schnell wie möglich Bescheid.

 

Für Anmeldungen und Rückfragen können Sie sich gerne an mich wenden:

Lothar Schwalm (Koordination der Gebärdensprachkurse im ZsL Mainz)
Tel.: 0 61 31 / 146 74-435 (AB)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link zum Anmelde-Formular
 

Interessent*innen, deren E-Mail-Adresse wir in unseren Mail-Verteiler aufgenommen haben, informieren wir ebenso zeitnah und direkt über neue Kursangebote.

 

Allgemeine Infos zu unseren DGS-Kursen

Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) wird üblicherweise in 6 aufeinander aufbauenden Kursen gelehrt. Unsere Dozent*innen (s.u.) können alle 6 Kursstufen unterrichten. Geplant haben wir derzeit 4 wöchentlich stattfindende und aufeinander aufbauende Kurse pro Jahr à 10 Terminen und je nach Situation und Bedarf weitere Kompaktkurse, Wochenendkurse und Online-Kurse. Im Februar 2021 beginnen wir sogar mit 2 parallel stattfindenen Einsteigerkursen, weil sich in den letzten Monaten so viele Interessierte gemeldet haben. Ob wir diese Parallelität in Zukunft fortführen können, hängt natürlich von der Nachfrage ab.

Informationen zur DGS

Erst 2002 wurde die Deutsche Gebärdensprache durch das Bundesgleichstellungsgesetz offiziell als eigenständige Sprache (und somit auch als Amtssprache) anerkannt. Sie hat sich weltweit als eine visuell wahrnehmbare Sprache entwickelt.

Durch das Hören entsteht das Sprachgefühl für die Lautsprache. Gehörlose besitzen ein anderes Wahrnehmungssystem, ein visuelles, wobei bildhaftes Denken, Mimik und Gestik eine entscheidende Rolle spielen.

Sie werden feststellen, wie sehr Ihnen bereits ein Einsteigerkurs bei unseren gehörlosen Dozent*innen die Grundsätze der Kommunikation mit gehörlosen Menschen verständlich macht! So lernen Sie hier u. a. das Fingeralphabet als Kommunikationshilfe zu nutzen und einfache Gespräche in DGS zu führen.

Die Dozent*innen: Barbara Rott und Roland Metz

Barbara RottDen Meenzer*innen die Gebärdensprache beizubringen, darauf freue ich mich.

Ich bin in München zur Schule gegangen und anschließend habe ich ein einjähriges, freiwilliges soziales Jahr in Brasilien absolviert. Nach dem FSJ lebte ich für 6 Jahre in Mainz und habe an der Katholischen Hochschule Soziale Arbeit studiert. Seit 2016 lebe ich in Frankfurt und arbeite in unterschiedlichen Bereichen wie der Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt Projektkoordination. Anschließend war ich in der Sozialberatung für den Hessischen Verband für Gehörlose und hörbehinderte Menschen e.V. tätig.

Dank meiner Zeit in Mainz habe ich mich für die Gebärdensprachlehre entschieden.

Durch SignTimes beschäftige ich mich gerne mit der Gebärdensprache. Ich befasse mich immer gerne damit, wie ich mit besseren didaktischen Unterrichtsmethoden hörenden Teilnehmer*innen unsere Sprache vermitteln kann.

Seit 2012 gebe ich DGS-Kurse in unterschiedlichen Bereichen, wie Kurse für Anfänger*innen, DGS-Bildungsurlaub, spezielle Kurse wie Mimik- und Wahrnehmungstraining, etc… In Idstein unterrichtete ich für ein paar Jahre die Student*innen im Lehrgang zum Gebärdensprachdolmetscher, aufgrund meines Hauptberufes musste ich aber leider aufhören. In Schulen gab ich auch einige DGS-Kurse, ebenso Einzelunterricht für Erwachsene.

Seit 2020 bin ich wieder für SignTimes e.V. tätig. Ich freue mich darauf, mich wieder mit Gebärdensprache (-Lehre) zu beschäftigen. Warum? Weil es immer was Neues zu entdecken gibt und ich mich damit beschäftigen kann. Ich bin stolz auf meine Muttersprache Gebärdensprache und freue mich, (euch) Hörenden diese Sprache sowie unsere Gehörlosenkultur zu vermitteln.


***


Roland MetzMein Name ist Roland Gregor Metz. Ich bin im Alter von 2 Jahren durch Meningitis ertaubt. Von 1979 bis 1991 besuchte ich am Pfalzinstitut (PIH) die Augustin-Violet-Schule und anschließend die Berufsfachschule für Hörgeschädigte in Frankenthal. Seit 1991 arbeite ich hauptberuflich als Bauzeichner Ingenieurbau / Hochbau in einem früher privaten Ingenieurbüro im Bereich Konstruktiver Ingenieurbau und bin derzeit im Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz in Mainz angestellt. Ich absolvierte 2007 die spezifische Ausbildung zum linguistisch qualifizierten Dozenten für Deutsche Gebärdensprache an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seither bin ich nebenberuflich als Gebärdensprachdozent in einem modernen und deafpride-orientierten Verein in Mainz tätig. Der Verein namens „SignTimes e.V.“ wurde 2007 von mir gegründet. Er bietet mehrere intensive Gebärdensprachkurse mit Konzepten, die von tauben Dozenten, Linguisten und Mitarbeitern speziell für Anfänger und Fortgeschrittene entwickelt wurden. Als Fremdsprache erlernte ich die Amerikanische Gebärdensprache (American Sign Language, ASL) und bin thematisch spezialisiert auf die deutsche und amerikanische Gehörlosenkultur. Außerdem unterrichtete ich über Lehraufträge an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und an der Georg-August-Universität in Göttingen. Für die experimentelle Gebärdensprachforschung habe ich eng mit den Gebärdensprachteams in Göttingen und an der Universität Hamburg zusammengearbeitet. Als Kontaktperson für das DGS-Korpus-Projekt war ich für den Raum Hessen (Süd), Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig. „Ich möchte das einzigartige Projekt unbedingt unterstützen. Mein Ziel ist es, die DGS transparenter zu machen, sie professionell und grundlegend zu dokumentieren und zu erforschen und sie somit vor der zukünftigen Ausrottung zu bewahren.“

Ich bin einer der gebärdensprachkompetenten Deafies, die der deafpride-orientierten und kulturellen Gemeinschaft angehören, in der die Menschen ihre muttersprachliche Gebärdensprache und Kultur pflegen und solidarisch zur Bekämpfung gegen den Audismus handeln. Der tolerante, respektvolle und warmherzige Umgang untereinander, der Austausch zwischen Hörenden und Gehörlosen und die individuelle Integration sind für mich die wichtigen und wünschenswerten Ziele für die Zukunft.