Integrationsfachdienst Vermittlung (IFD-V)


Der IFD-V versteht sich als Dienstleister sowohl für arbeitssuchende behinderte Menschen wie auch für einen der wichtigsten Partner im Vermittlungsgeschäft: den Arbeitgeber. Für beide – arbeitssuchende Menschen wie auch Arbeitgeber - werden vielfältige Beratungs- und Dienstleitungsangebote vorgehalten.


Das Leistungsangebot des IFD-V sieht wie folgt aus:

Auf der Klientenseite beginnt die Zusammenarbeit mit einer genauen Auftragsklärung und einem exakten Profiling. Es werden vermittlungsrelevante Daten und Fakten erhoben um eine möglichst passgenaue Vermittlung zu realisieren. Ein wichtiger Grundsatz ist, bei der Beratung ressourcenorientiert vorzugehen, die persönlichen Bedürfnisse der Klienten zu respektieren und soweit als möglich zu berücksichtigen. Des Weiteren umfasst das Angebot des IFD-V:

  • Die Erstellung aussagefähiger Bewerbungsunterlagen,
  • Auswahl und Unterbreitung von Stellenangeboten,
  • Einzelcoaching im Vorfeld zum Vorstellungsgespräch sowie Nacharbeitung von Vorstellungsgesprächen,
  • Bewerber-Workshops in Kleingruppen.

Kurzum all das, was dem Klienten den Weg zur erfolgreichen Arbeitsplatzsuche bereitet. Auch beim IFD-V geht es jedoch um "Fördern und Fordern" im Rahmen dessen, was der einzelne Klient beitragen kann und möchte.


Auf der Arbeitgeberseite informiert und berät der IFD-V zu allen Fragen der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen, außer zu Rechtsfragen. Häufig geht es zunächst einmal um den Abbau gängiger Vorurteile, oder die Aufarbeitung von Erfahrungshintergründen. Der Arbeitgeber soll als Partner gewonnen werden. Ihm muss immer wieder aufgezeigt werden, dass die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen für Unternehmen einen Mehrwert bedeuten kann. Hierbei geht es nicht um den Appell an das soziale Gewissen, sondern darum, die personalpolitische Machbarkeit und den betriebswirtschaftlichen Nutzen herauszuarbeiten. So werden Arbeitgebern zum Beispiel auch bei der Abklärung und Beantragung von Fördermitteln unterstützt, die bei der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen gewährt werden können. Der Arbeitgeber soll den IFD-V als verlässlichen Partner und kompetenten Berater begreifen.

In welcher Region ist der IFD-V tätig?

Der IFD-V ist regional tätig im Arbeitsagenturbezirk Mainz mit Nebenstellen und deckt mit seinem Beratungsangebot ab: Die Stadt Mainz, den Landkreis Mainz- Bingen, den Landkreis Alzey-Worms.

Wie erfolgt der Zugang zum IFD-V?
Der Zugang zum IFD-V kann auf vielfältige Art und Weise erfolgen und ist bewusst niederschwellig angelegt.
Die Zielgruppe des IFD-V ist vom Auftraggeber vorgegeben. Beraten werden dürfen arbeitslose Menschen mit einer (beantragten) Schwerbehinderung oder einer (beantragten) Gleichstellung. Ebenso psychisch kranke Menschen ohne Grad der Behinderung (GdB) jedoch mit einer fachärztlichen Bescheinigung sowie Menschen mit einem GdB von 30 - 40. Außerdem Personen, die von Trägern der beruflichen Rehabilitation (Rentenversicherung Bund / Land, Agentur für Arbeit oder Berufsgenossenschaften) beauftragt werden.

Wer sind die Auftraggeber des IFD-V?

Die Strukturverantwortung für den IFD-V liegt beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung. Darüber hinaus kann jedoch auch von anderen Stellen beauftragt werden Hier sind insbesondere die Träger der Rehabilitation wie Agentur für Arbeit, DRV Bund und Land sowie die Berufsgenossen-schaften zu nennen.


Wer sind die Ansprechpartner/-innen im IFD-V?


Bereichsleiterin IFD-V:

Frau Ingrid König
Fachberaterin für Integration
Tel.: 0 61 31 / 14 674-580
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Mitarbeiter:

Herr Jan Reifenberger
Fachberater für Integration
Tel.: 0 61 31 / 14 674-590
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Faxnummer des IFD-V: 0 61 31 / 14 674-440