Veranstaltungen ÜSB

Auf dieser Seite berichten wir von Aktionen und Veranstaltungen, die wir für behinderte Schülerinnen und Schüler organisiert und durchgeführt haben. Über die jüngsten Ereignisse berichten wir ganz oben, über die älteren weiter unten.

Zweite Berufsmesse "Zukunftswege" am 18.01.2018 für behinderte Schülerinnen und Schüler war ein voller Erfolg!

Am Donnerstag, 18. Januar 2018, startete die Berufsmesse „Zukunftswege“ in die zweite Runde. Im Erbacher Hof konnten sich Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf über Ausbildungsmöglichkeiten und unterschiedliche Berufsbilder informieren. Organisiert wurde die Messe durch das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL Mainz e.V.).

2018 01 18 berufsmesse bohrenEin Schüler probiert eine Holzbohrung aus. Foto: ZsL Mainz e.V.

Mit rund 60 Schülerinnen und Schülern aus vier Schulen in und um Mainz waren die Stände der dreizehn Ausstellerinnen und Aussteller gut besucht. Dank der Präsenz unterschiedlicher Kammern und Bildungsträger sowie verschiedener Betriebe, etwa aus den Bereichen Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie, bot die Messe eine breite Palette an Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten für die Besucherinnen und Besucher, die alle im Übergang von der Schule in den Beruf stehen.
Doch nicht nur Flyer und das ein oder andere Werbegeschenk überzeugten die Teilnehmenden der Messe. Auch praktische Fähigkeiten konnten an den Ständen unter Beweis gestellt werden. So etwa bei der Johanniter-Unfall-Hilfe, die mit einer Puppe das Wiederbeleben von Patienten übten oder bei der Handwerkskammer Rheinhessen, an deren Stand die Jugendlichen ihr handwerkliches Können beim Sägen von Teelichthaltern erproben konnten. Andere fanden Gefallen am Stand des Babyausstatters Strampelwicht, an dem die Jugendlichen erste Verkaufs- und Beratungsgespräche zu Babytragetüchern üben konnten.
Das sogenannte Arbeitgeber-Speed-Dating war bereits aus dem letzten Jahr bekannt und fand bei den Schülerinnen und Schülern großen Anklang. Es ging hierbei darum, ein fiktives Vorstellungsgespräch zu ermöglichen und den Schülerinnen und Schülern durch ein direktes Feedback der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Eins-zu-eins-Gespräch weitere Tipps mit auf den Weg zu geben.
Im Anschluss an das Arbeitgeber-Speed-Dating konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Workshops besuchen, wie den Bewerbungsmappen-Check, die Berufsberatung mit einem Berater der Agentur für Arbeit oder Bewerbungsfotos schießen lassen. Besonders groß war jedoch der Andrang beim Workshop „Läuft bei mir- Is klar!“, in dem junge Menschen aus ihrem Berufsleben, ihrer Ausbildung oder ihrer Praxiserfahrung während der Schulzeit berichteten.
Das Team des ZsL Mainz e.V. blickt auf eine erfolgreiche Berufsmesse zurück, die den Besucherinnen und Besuchern hoffentlich neue Zukunftswege aufzeigen konnte und das Interesse am Berufsleben geweckt hat.

Kontakt:

Annekathrin Straka
Übergang Schule-Beruf (ÜSB)

Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V.
Rheinallee 79 – 81
55118 Mainz

Telefon: 06131 – 14674 420
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Projektwoche "Spieltrieb" vom 06. bis 10. März 2017

Ein auf Holz gezeichnetes Spiel mit Steck-Hölzchen.In der Woche vom 06. bis 10. März haben wir erneut die Projektwoche "Spieltrieb" für SchülerInnen verschiedener Schulen organisiert. Dabei konnten wir wieder auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum setzen.

In der Projektwoche geht es um den Spiel-Trieb als menschliches Grundbedürfnis und das Spiel als Mittel, um miteinander in Kontakt zu kommen.

Die SchülerInnen stellten auf der Ein Brettspiel mit bunten Feldern.Grundlage von archäologischen Funden und Darstellungen Brettspiele und Spielfiguren aus unterschiedlichsten Materialien her. Außerdem entwickelten sie dazugehörige Spielregeln.

Durch die Herstellung von verschiedenen Spielen lernten die SchülerInnen unterschiedliche Kulturen, Lebensweisen und Gesellschaften kennen. Sie wurden so zu „Experten“ für das Spiel. Teamarbeit, Kommunikation und die Entdeckung und Erweiterung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten hatten in der Projektwoche  Bunte Spielsteine des Spiels "Der Schatz von Gnosos".besondere Bedeutung.

Außerdem erhielten die SchülerInnen einen ganz besonderen Einblick in die Museumsarbeit, lenten Arbeitsweisen und Techniken von Archäologen kennen und erstellten und gestalteten unter der Anleitung von Mitarbeitern der Museumspädagogik ein eigenes Archäologen-Tagebuch.

Spieltrieb-Tagebücher

 

Neu: Berufsmesse für Schülerinnen und Schüler am 04.11.2016

Am 04. November 2016 veranstalteten wir erstmalig eine Berufsmesse für Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung. Unter dem Motto „Ich finde meinen Platz!“ trafen rund 80 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Mainz-Bingen und der Stadt Mainz auf 17 Betriebe aus der Region und Akteure, die im Übergang in den Beruf eine Rolle spielen können.

2016 11 04 berufsmesse gaertnerDie Berufsmesse richtete sich vor allem an Jugendliche, deren Stärken nicht immer durch gute Noten erkennbar sind. Die aber in der Praxis mit Fähigkeiten überzeugen, die man nicht durch Schulnoten ausdrücken kann. Genau diese Fähigkeiten galt es beim Start der Berufe-Rallye hervorzuholen. Die Jugendlichen konnten dabei Einblicke in verschiedene Fachrichtungen gewinnen. Zum Beispiel in den Bereich Gastronomie, Garten- und Landschaftsbau, das Malerhandwerk oder in den Altenpflegebereich.

Foto: Thomas Schmitt

2016 11 04 berufsmesse kochMit kleinen praktischen Aufgaben probierten sich die Jugendlichen aus oder überzeugten durch ihr Tun und punkteten damit beim Kontakt mit potentiellen Arbeitgebern. Einige erhielten eine persönliche Einladung für die anschließenden Speeddating-Runden, in denen die SchülerInnen im Einzelgespräch mit den Betrieben waren.

Die zweite Kreistagsabgeordnete Ursula Hartmann-Graham, welche zu Beginn die  Akteure und Jugendlichen der Berufsmesse begrüßte, forderte sie dazu auf, ihre   Talente und Stärken zu zeigen, statt sich mit Schwächen aufzuhalten. Dies nahmen sich die jungen Teilnehmenden wohl besonders zu Herzen. Nicht nur die Rückmeldungen der Firmen bestätigen dies, sondern auch einige Gespräche mit den anwesenden Lehrerinnen und Integrationsfachkräften, die über Fähigkeiten und Mut so mancher Jugendlichen staunten. Bei den anschließenden Workshops konnten die Jugendlichen sich dann noch Tipps und Ticks zu Bewerbungsmappen oder verschiedenen Wegen ins Arbeitsleben holen oder Bewerbungsfotos schießen lassen. Besonders groß war die Teilnehmerzahl für die Interviewrunde zum Thema: „Läuft bei mir - is klar!“- Jugendliche erzählen. Hierbei berichteten Schüler, Berufstätige, Praktikanten und Auszubildende von ihren persönlichen Erfahrungen im Berufsleben oder ihrer Arbeitssuche und dem Einstieg in einen Job.

Eine ebenso starke Nachfrage erfuhren wir bei der Eltern-Infoveranstaltung am späten Nachmittag mit rund 30 Teilnehmenden. Die Zeit wurde nicht nur zur Information über die verschiedenen Möglichkeiten nach der Schule genutzt, sondern auch zur Vernetzung der Eltern und Unterstützer untereinander. Tolle Sache! 

Wir können nur sagen, dass die erste Berufsmesse vom Team des Übergang Schule-Beruf des ZsL Mainz e.V. ein großer Erfolg war. Herzlichen Dank an alle engagierten Mitmacher!

Hier der Link zum Presseartikel zur Berufsmesse.

Hier geht es zur Homepage für die Berufsmesse http://berufsmesse-zsl.jimdo.com

 

 

11. Dezember 2015: Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung malen mit Meistern und Auszubildenden

2015 12 11 workshop malen 01Malermeister Holger Wichmann und Jürgen König sowie drei Auszubildende schenken Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres vollste Aufmerksamkeit und Einblicke in das Malerhandwerk. Am 11.12.2015 lehrten sie, im Rahmen eines Workshops an der Berufsbildenden Schule 1 in Mainz, den Jugendlichen den Umgang mit Farbe, Pinsel und Malerstock.2015 12 11 workshop malen 02



Im Vorfeld wurde ein Malwettbewerb für drei Schulen ausgeschrieben und acht Gewinner von einer professionell besetzten Jury ausgewählt. Mit Unterstützung der Fachkräfte übertrugen die Jugendlichen ihre Entwürfe aufs Großformat. Die Planung und Durchführung des Workshops erfolgte im Rahmen des Projekts „Handwerk Inklusion“ des ZsL Mainz e.V. - Bereich Übergang Schule-Beruf und des Landesinnungsfachverbands Rheinland-Pfalz


2015 12 11 workshop malen 03
gemeinsam mit der Lehrerin Esther Willy der BBS1 Mainz. Unterstützend wirkt hierbei die MEG Südwest Stiftung und die gute Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen und der Stadt Mainz. Eine Aktion wie diese steigert die Chance auf einen erfolgreichen Einstieg in Ausbildung und wird gerne wiederholt, so auch die Aussage der Malermeister und des Lehrerteams.

Wenn auch Du Interesse hast, beim nächsten Malwettbewerb für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung mitzumachen oder Sie als Betrieb die Jugendlichen unterstützen möchten, z.B. durch einen Schnuppertag, Baustellenbesichtigung oder Praktikum, bitte melden Sie sich bei Damaris Groebe, Telefon: 06131 / 14674-420.

Bericht vom Workshop und dem Projekt "Handwerk Inklusion" vom 11.12.2015

 

Projekt "Inklusionsberater"

Ziel des Projektes „Inklusionsberater“ ist die (Wieder-) Herstellung der Arbeitsmarktfähigkeit von behinderten Menschen, insbesondere mit psychischer Erkrankung; ebenso von Personen mit vielfältigen, komplexen Vermittlungshemmnissen, die aber weder schwerbehindert noch gleichgestellt sind und keine fachärztliche Bescheinigung nachweisen können.
Die zur Zielgruppe gehörenden Personen werden häufig von den Vermittler/-innen bei den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern oder anderen Partnern im Netzwerk auf die Dienstleistung aufmerksam gemacht und können sich direkt an das ZsL Mainz e.V. wenden. Da der Zugang bewusst niederschwellig angelegt ist, kann er auch in Eigeninitiative erfolgen.

 

Das Leistungsangebot im Projekt "Inklusionsberater"

Das vorgegebene Ziel soll im Rahmen eines intensiven Coaching-Prozesses durch spezielle Maßnahmen erreicht werden.

Am Anfang des Coaching-Prozesses steht die Feststellung der Ausgangssituation der Teilnehmer/-innen, d.h. die Erhebung von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen. Es folgen eine genaue Auftragsklärung sowie die Erstellung eines Beratungsplans als Grundlage für die weitere verbindliche Zusammenarbeit. Der Beratungsansatz ist ressourcenorientiert. Die persönlichen Bedürfnisse der Teilnehmer/-innen werden respektiert und soweit als möglich berücksichtigt.

Im Coaching-Prozess werden Module angeboten, wie z.B.:

• Individuelle Entwicklung beruflicher Perspektiven und Vorstellungen vor dem Hintergrund der festgestellten Fähigkeiten und Qualifikationen,

• Aktivierung sowie Stärkung von Motivation und Eigeninitiative,

• Bearbeitung von Vermittlungshemmnissen ggf. unter Einbeziehung anderer Beratungsangebote oder des persönlichen Umfeldes,

• Förderung von Schlüsselqualifikationen wie Ausdauer, Belastbarkeit, Flexibilität, Konzentration, Frustrationstoleranz und Teamfähigkeit,

• Berücksichtigung der Möglichkeiten des regionalen Arbeitsmarktes,

• Förderung der persönlichen und beruflichen Mobilität,

• Erreichen einer realistischen Einschätzung der eigenen Behinderung / Erkrankung und die Unterstützung eines angemessenen, gesundheitsförderlichen, selbstwertstärkenden Umgangs damit,

• Coachings zu Bewerbungsverfahren und Vorstellungsgesprächen,

• allgemeine vermittlungsunterstützende Leistungen,

• auf Wunsch Unterstützung bei der Akquise von Praktikumsplätzen.

 

Die Projektregion

Die Projektregion umfasst den Bezirk der Agentur für Arbeit Mainz mit Nebenstellen, d.h. die Stadt Mainz, den Landkreis Mainz-Bingen und den Landkreis Alzey-Worms.

 

Auftraggeber des Projektes "Inklusionsberater"

Der Auftraggeber bzw. Leistungsträger ist das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung.
Die Beratung im Projekt „Inklusionsberater“ ist für die Teilnehmer/-innen kostenlos.

 

Ihre AnsprechpartnerInnen:


Bereichsleiterin Inklusionsberater:

Frau Annekathrin Straka
Tel.: 0 61 31 / 14 674-420
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MitarbeiterInnen:

Frau Lucia Dietrich
Tel.: 0 61 31 / 14 674-590
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Frau Tamara Kaspari
Tel.: 0 61 31 / 14 674-580
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Faxnummer des Projektes "Inklusionsberater": 0 61 31 / 14 674-440.


 

Übergang Schule > Beruf

 

Das ist ein Angebot für Schüler und Schülerinnen mit Behinderung.

Damit sie nach der Schulzeit eine Beschäftigung finden.

Wir beraten die Schüler und Schülerinnen.

 

Das machen wir für Schulen in Mainz

und im Landkreis Mainz-Bingen:

Schule

  • Wir kommen in die Schule

  • Wir überlegen zusammen zum Beispiel

    • welche Dinge kannst du gut

    • welche Arbeit passent zu dir

     

  • Wir suchen zum Beispiel

    • einen Praktikumsplatz

    • einen Ausbildungsplatz

    • eine Arbeitsstelle

 

 

Du kannst uns fragen.

  • Du kannst uns anrufen.

  • Du kannst eune eine E-Mail schreiben.

 

Wir sind:

 

Annekathrin Straka


Telefon: 0 61 31 / 14 67 4 - 42 0


 

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Anika Goslinski

 

Telefon: 0 61 31 / 14 67 4 - 42 5

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Sascha Feldmann

telefon 

Telefon: 0 61 31 / 14 67 4 - 42 5

e mail 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Materialien und Projekte

Filme

 

Wege nach dem Abschluss auf einen Blick:

Abschluss Besondere Berufsreife - Fördergutachten Lernen
Abschluss mit Fördergutachten Ganzheitliche Entwicklung
Abschluss Berufsreife - ehemals Hauptschulabschluss

 

ABC der Berufswege

In unserem ABC der Berufswege werden Ihnen viele wichtige Begriffe zu diesem Thema erklärt:

ABC der Berufswege für Schüler und Schülerinnen mit Fördergutachten Ganzheitliche Entwicklung
ABC der Berufswege für Schülerinnen und Schüler mit Abschluss Besondere Berufsreife.

 

Beiträge

Ein Interview mit Herrn K. zu seinem erfolgreichen Übergang nach der Schule in den Rewe-Markt in Ingelheim.

Ein Interview mit Frau H. zu ihrem erfolgreichen Übergang nach der Schule in die KiTa "Burg Unibunt" in Mainz. 

 

Projekte:

Ein Artikel in der Fachzeitschrift "forum 02-2017" der Maler-Einkauf Süd-West eG zum Projekt "Topfit für Inklusion und Handwerk", das wir in Zusammenarbeit mit dem Landesverband für Farbe, Gestaltung und Bautenschutz in Rheinland-Pfalz vorantreiben:

Das PDF-Dokument ist abrufbar unter: http://www.meg.de/fileadmin/daten/mitgliedschaft__stiftung/Seiten_aus_2017-05-16_Forum_02-2017_Druck.pdf

 

"Fachverband Rheinland-Pfalz Farbe - Gestaltung - Bautenschutz":

Inklusion durch Arbeit – das geht!

Der Landesverband für Farbe, Gestaltung und Bautenschutz in Rheinland-Pfalz und das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz e.V. starten 2017 ein bisher einzigartiges Projekt in Deutschland:
Ein Gütesiegel für (Maler-) Handwerksbetriebe und Unternehmen die „Topfit für Inklusion“ werden wollen. Das Konzept ist so einfach wie innovativ: Um (junge) Menschen mit Behinderung in ein betriebliches Setting zu integrieren, braucht es neue  Strukturen und gut vorbereitete Kolleg*innen. Die Verantwortlichen in den Betrieben des Handwerks sollen deswegen so qualifiziert und vorbereitet werden, um neuen Mitarbeiter*innen mit ihren individuellen Fähigkeiten begegnen zu können. Diese Integration und Inklusion ist keinesfalls neu:
Mit der „Charta der Vielfalt“ unterstützt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel das Bestreben, die Vielfalt in Unternehmenskontexten zu fördern. Die Idee des Geschäftsführers des Landesverbandes Farbe, Norbert de Wolf, knüpft an diesen Grundsatz an und will mit gezielten Qualifizierungsmaßnahmen Arbeitgeber*innen auf die Begegnung mit Vielfalt vorbereiten. Ziel ist die Auszeichnung des Unternehmens oder des Betriebs mit dem Gütesiegel „Topfit für Inklusion“. Gracia Schade, Geschäftsführerin des Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Mainz e.V., ist dabei Kooperationspartnerin. Das „I(nklusions)-Team“ wird ergänzt von Franziska Pister, die Integrative Heilpädagogik studiert. Während ihres Praktikums beim ZsL kam sie in Kontakt mit Norbert de Wolf und seiner Projektidee. Gemeinsames Ziel der drei Hauptakteure ist es, Vielfalt zu fördern und attraktiver für Unternehmen und Betriebe zu machen. Durch die intensive Vorbereitung und Begleitung der Verantwortlichen in betrieblichen Strukturen, soll Menschen mit Behinderung ein Weg geboten werden, mit ihren individuellen Fähigkeiten in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Da Inklusion und Arbeit sich ergänzen, sollten die Teilnehmer*innen mit Abschluss der Qualifikation und der Auszeichnung mit dem Gütesiegel die neue Initiative vorantreiben und eine Vorreiterrolle einnehmen. Die MEG-Stiftung unterstützt das Projekt mit 4.000 Euro."

2017 topfit fuer inklusion Das Qualitätssiegel für's Handwerk: "Topfit für Inklusion!"

 

Hier können Sie mehr über die Arbeit des ZsL Mainz e.V. im Übergang Schule-Beruf lesen. Dieser Artikel beschreibt Marius' Weg von der Schulzeit bis ins Berufsleben.

Im Ausbildungsmarkt-Journal 2015 erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten nach der Schule für Jugendliche mit Beeinträchtigung zur Ausbildung zum Werker im Weinbau.

 

üsb-logoInformationen zum Thema "Übergang Schule-Beruf" wie auch die aktuellste Ausgabe des Ausbildungsmarkt-Journals 2016 finden Sie auf der Homepage www.uesb-mainz.de.

Für Unterstützerinnen und Unterstützer